22. Juni 2011 — St. Matthäus —
25 Jahre nach Tschernobyl

natura I, interlude, II
für 9 Frauen­stimmen

Makiko Nishikaze

Konzert in Verbindung mit der Aktion 1000 Stimmen gegen das Verdrängen

Urauf­führung
Auftrags­kom­po­sition des Berliner Senats
zur Förderung der zeitge­nös­sischen Musik

 

In natura wird der Raum als musika­lischer Parameter behandelt, als Feld, wo sich akustische und optische Wahrnehmung berühren.

Wörter wie „Himmel“, „Erde“, „Meer“, „Fisch“, „Mensch“, „Kind“ usw. sind ausgewählt aus Psalmen als Klang­ma­terial und werden gesprochen oder gesungen mit sehr experi­men­tellen Vokal­techniken.

Das Stück basiert auf Beschrei­bungen von Natur und Menschen. Die neun Frauen­stimmen bilden verschiedene Konstel­la­tionen im Raum.

Die Kompo­nistin möchte eine Hör-Raum-Situation schaffen, in der die Zuhörer die zeitlosen Wörter der Psalmen auf neuer Ebene erfahren können.

 


Makiko Nishikaze

 

Sergej Rachma­ninoff

Sechs Chöre op. 15

 

Klaviermusik von Alfred Schnittke, Galina Ustwolskaja und Lera Auerbach

 

Berliner Frauen-Vokalensemble
Liana Narubina, Klavier
Leitung: Lothar Knappe

Mittwoch, 22. Juni, 20 Uhr
St. Matthäus-Kirche

Matthäi­kirchplatz, 10785 Berlin-Tiergarten, Potsdamer Platz

Im Internet: www.1000-stimmen.de